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Grundlagen für die Ausführung von Pflasterdecken und Plattenbelägen

Im folgenden werden Grundlagen für die Ausführung von Pflasterdecken und Plattenbelägen für den Straßen- sowie Garten- und Landschaftsbau zur Vermeidung von Schäden erläutert.

Überblick

  • Begriffe
  • Aufbau einer Pflasterdecke
  • Regelbauweisen
  • Planungsgrundlagen

Begriffe

Beginnen wir mit der Erklärung einiger Begriffe.

Pflasterdecke
Besteht aus den Komponenten Stein, Fuge und Bettung.
Unterlage
Unter der Bettung liegende Schichten.
Oberbau
Alle Komponenten des Aufbaus bei einem Einschnitt.
Unterbau
Begradigte Aufbaufläche für die tragenden Schichten, das Erdplanum.
Tragschicht
Unter der Bettung liegende Schichten.
Tropfkanten
Flächen unter Traufen und Vordächern.

Aufbau einer Pflasterdecke

Pflasterdecke Pflaster mit Fugenfüllung Decke Oberbau
Bettung
3. Tragschicht Unterlage
2. Tragschicht
1. Tragschicht z. B. Frostschutz
Verbesserter Unterbau Unterbau
Schüttung
Anstehender Boden Untergrund  
Aufbau einer Pflasterdecke

Regelbauweisen

  • Nur eine ungebundene Fugenfüllung auf ungebundener Bettung und ungebundener Tragschicht ist eine Regelbauweise.
  • Eine gebundene Fugenfüllung auf gebundener Bettung und gebundener Tragschicht ist keine Regelbauweise.
  • Andere Kombinationen sollten nur ausgebildet werden, wenn positive Erfahrungen vorliegen.

Planungsgrundlagen

Einerseits soll im Straßenbau grundsätzlich das Eindringen von Wasser in die Konstruktion vermieden werden, andererseits ist die Verkehrsflächenbefestigung mit Pflaster und Plattenbelägen wasserdurchlässig zu konzipieren (Fuge, Bettung und Tragschicht), damit eintretendes Wassers (seitlich eindringendes Wasser, Regen o.ä.) sicher abgeleitet werden kann bzw. bei Frost durch Volumenzunahme des Wassers kein Schaden entsteht. Im Gegensatz zu einer Oberflächenbefestigung aus Asphalt oder Beton besitzen Pflasterflächen größere Fugenanteile, die das Eindringen von Wasser erhöhen. Deswegen ist es dringend erforderlich, auch die gebundene Bauweise wasserdurchlässig zu planen.

Es ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass eine gebundene Konstruktion, speziell die Fugenfüllung, hohen thermischen Beanspruchungen unterliegt. Das Auftreten von Rissen und dadurch entstehende Schwachstellen der Konstruktion sind unvermeidbar, so dass die Bettung und darunterliegenden Schichten das Wasser schadlos aufnehmen müssen.

Bei gebundener Bauweise sind Dehnungsfugen zwangsläufig zum Spannungsabbau erforderlich; sie können aber auch nachträglich – je nachdem wo die Risse auftreten – angelegt werden.

 

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