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Service
Unser Service im Überblick.

Fuge

Inhalt

  • Allgemeines zu Fugen
  • Fugenbreiten
  • ungebundene Fuge
  • gebundene Fuge

Allgemeines

Der größte Schwachpunkt bei einer Pflasterdecke ist die Fuge. Die Pflasterfuge muss ausreichend widerstandsfähig gegen die Reinigung durch Kehrsaugmaschinen, das Ausspülen durch Oberflächenwasser (und damit verbundene Frost- Tausalzbelastung) sowie die Pump- und Sogwirkung der Reifen sein.

Es ist darauf zu achten, die geforderten Fugenbreiten einzuhalten. Werden Betonsteine bzw. Pflasterklinker knirsch verlegt, sind muschelartige Kantenabplatzungen zu erwarten.
Bei zu großer Fugenbreite ist die Stabilität auf Grund mangelnder Fixierung gefährdet. Um die Bewegungsfreiheit der Steine zu begrenzen, ist eine möglichst enge Fugenausbildung zu empfehlen. Bruchraue Natursteine sollten fast knirsch versetzt werden.

Fugenbreiten

Die Fugenbreiten hängen von dem zu verwendendem Pflasterstein, Pflastermaterial sowie von der Bauweise ab. Deshalb sind die vorgeschriebenen Fugenbreiten DIN 18318 bzw. dem Merkblatt Naturstein zu entnehmen.

Ungebundene Fuge

Eine ungebundene Fugenfüllung muss auf einer ungebundenen Bettung und einer ungebundenen Tragschicht erfolgen. Als Fugenmaterial sollte Brechsand verwendet werden, da dieser eine bessere Verzahnung als Natursand aufweist.

Laut ZTV Pflaster-StB 06 sollte ein Fugenmaterial 0/4, 0/5, 0/8 bzw. 0/11 zum Einsatz kommen. Bei Einsatz bestimmter Verbundpflastersteinsysteme mit geringen Fugenbreiten kann die Verwendung von Baustoffgemischen 0/2 mm zweckmäßig sein. Das Fugenmaterial sollte gemäß TL Pflaster-StB 06 2 bis max. 9 M.-% Feinanteil (< 0,063 mm) besitzen.

Des Weiteren ist die Filterstabilität gegenüber der Bettung zu berücksichtigen, d.h. das Fugenmaterial darf nicht in das Bett und in die Tragschicht einrieseln.

Als ungebundene Fugenfüllung kann auch die sich als nachgiebig verhaltene bituminöse Vergussmasse verwendet werden, die nicht wasserdurchlässig ist.

Es wird anlehnend an das Merkblatt vom Naturwerksteinverband eine zweistufige Fugenfüllung empfohlen, wobei die Abstimmung des Fugenmaterials unter Berücksichtigung der Steinwahl und Fugenbreite zu erfolgen hat.

Gebundene Fuge

Die DIN 18318 fordert bei gebundenen Fugen eine Mindestbreite von 8 bis höchstens 12 mm bei Entwässerungsrinnen. Hinsichtlich der Fugenbreite unterscheidet das Arbeitspapier Flächenbefestigungen mit Pflasterdecken und Plattenbelägen in gebundener Ausführung
je nach Steinart. Link zum FGSV Verlag

Einige fließfähige Fugenmörtel ermöglichen aber bereits das Verfüllen enger Fugen ab 3 mm. Die Fugenverfülltiefe richtet sich nach der Verkehrsbelastung. Eine Fugenverfülltiefe von 3 cm sollte nur bei fußläufigen Flächen ausgeführt werden.

Folgende Fugenmörtel auf dem Pflastermarkt stehen zur Auswahl.

Epoxidharzmörtel Zwei-Komponenten wasseremulgierfähige Fugenmörtel für wasserdurchlässige und Wassersperrende Systeme
Polyöl gebundener Mörtel Ein-Komponenten luftsauerstofferhärtender Fugenmörtel ausschließlich für unbelastete wasserdurchlässige Befestigungen
PCC Mörtel Kunststoffmodifizierter Zementmörtel für dichte Fugen
Fugenmörtel

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass eine optimale Haftzugfestigkeit zwischen Steine und Fugenmaterial ausschließlich bei gesäuberten Steinen erzielt werden kann.

 

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